GM-Nozzle

Technische Dokumentation

Unter GasInnendruckTechnik (GIT) versteht man die Gaszuführung in den Massekern des Spritzlings. Grundsätzlich unterscheidet man zwei verschiedene Injektionsarten:
• Injektion im Werkzeug (Siehe Werkzeuginjektor)
• Gaszuführung über die Maschinendüse (Thema dieser Dokumentation)

Wie funktioniert es?
Das Gas sucht sich den einfachsten Weg durch den weichen Kern des Spritzlings und verdrängt die Masse, bis die Kavität ausgefüllt ist. Der Gasdruck wird gehalten, bis der Spritzling ausgehärtet ist.

Die Maschinendüse kommt dort zum Einsatz, wo die Gaseinleitung über den Anguss erfolgen soll. Dies hat den Vorteil, dass keine Anpassungen am Werkzeug vorgenommen werden müssen. Die durch die Gaseinleitung entstehende Öffnung am Spritzteil kann durch Nachspritzen verschlossen werden.

Argumente für Maschinendüse Typ GM
• Sicheres Begasen über die Maschinendüse durch die Seele des Anguss.
• Verkürzte Zykluszeiten => Erhöhung der Produktivität
• Prozess-Sicherheit
• Problemlose Montage in kurzer Zeit
• Fahren mit erhöhtem Staudruck => verbesserte Homogenisierung
• Guter Selbstreinigungseffekt
• Kompakte Bauweise
• Austauschbarkeit aller Teile
• Leicht zerlegbar
• Einsetzbar mit oder ohne Maschinen Verschlussdüse

GIT Modul für Maschinen Verschlussdüsen
Um die Herzog® Maschinendüse mit Nadelverschluss für das GIT-Verfahren verwenden zu können, werden Kopf und Nadel ausgewechselt. Der eigentliche Gasinjektor sitzt in der Kopfverlängerung der Verschlussdüse. Der Gaszuleitungsbereich wird durch ein spezifisches Ventil absolut kunststoffdicht verschlossen.
Die Maschinendüse mit Verschluss wird zudem für ihre eigentliche Aufgabe eingesetzt und trägt so maßgeblich zu einem stabilen und sichern Prozess bei.